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Die Bioverfügbarkeit von CBD

Geschichte / Lexikon

Die Bioverfügbarkeit von CBD

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Die Bioverfügbarkeit spielt in der Medizin eine wichtige Rolle. Sie bezeichnet das Ausmaß und die Geschwindigkeit mit der ein Wirkstoff – beispielsweise ein Medikament – in den Blutkreislauf gelangt. Einfacher ausgedrückt handelt es sich um den Prozentsatz eines verabreichten Wirkstofffs, den der Körper auch tatsächlich absorbiert. Intravenöse Dosen werden als 100% bioverfügbar angesehen, da sie direkt in den Blutkreislauf verabreicht werden. In weiterer Folge ist die Dosierung verschiedener Wirkstoffe von deren Bioverfügbarkeit abhängig: je höher die Bioverfügbarkeit, desto niedriger die Dosis und vice versa. Wer CBD-haltige Produkte anwendet um Beschwerden zu behandeln sollte also unbedingt über die Bioverfügbarkeit der verschiedenen Produkte bescheid wissen.

Die Bioverfügbarkeit beim Rauchen

Raucht man Cannabisblüten so hängt die Bioverfügbarkeit von vielen verschiedenen Faktoren ab, dazu zählen unter anderem die Qualität der Blüten sowie die Menge. Durchschnittlich besitzt gerauchtes Cannabis jedoch eine Bioverfügbarkeit von 30%. Die negativen Auswirkungen des Rauchens sollten hierbei jedoch im Hinterkopf behalten werden.

Die Bioverfügbarkeit beim Verdampfen

Beim Verdampfen wird der Wirkstoff (wie beim Rauchen) über die Lunge aufgenommen. Dabei hat das Verdampfen allerdings weitaus weniger negative Auswirkungen auf den Körper als das Rauchen. Es ist schwierig eine Aussage zur Bioverfügbarkeit von CBD beim Verdampfen zu machen, da diese maßgeblich vom Vaporizer selbst abhängt. Ein vergleich beliebter Vaporizer ergab, dass mit ihnen eine Bioverfügbarkeit von 50-80% erzielt werden konnte, wer sich einen Vaporizer anschaffen möchte sollte sich demnach vorher über verschiedene Modelle informieren.

Die Bioverfügbarkeit bei Esswaren

Bei Esswaren kommt der „First-Pass-Effekt“ zum Tragen. Er bezeichnet die Umwandlung eines Wirkstoffes während er die Leber passiert. Diese biochemische Umwandlung kann im Falle von CBD zu einger geringeren Wirkung führen und ist unter anderem verantwortlich dafür, dass manche Menschen nach dem Konsum von Edibles keinen Effekt verspüren. Darüber hinaus wird das CBD auch an anderen Stellen, wie beispielsweise im Magen-Darm-Trakt metabolisiert. Grundsätzlich wird Esswaren eine Bioverfügbarkeit von 4-20% zugeschrieben, eine allgemeingültige Aussage ist jedoch schwierig, vor allem da die Dosierung bei Esswaren unbekannt sein kann.

Die Bioverfügbarkeit bei der sublingualen Einnahme

Sublingual bedeutet so viel wie „unter der Zunge“. Vor allem CBD-Öl wird sublingual angewendet. Dabei nehmen bereits die Schleimhäute im Mund den Wirkstoff auf und er gelangt direkt ins Blut. Somit wird unter anderem der First-Pass-Effekt vermieden und die Bioverfügbarkeit liegt nahezu bei 100%. Bei der sublingualen Einnahme empfiehlt es sich die gewünschte Anzahl an Tropfen des Öls oder der Tinktur unter die Zunge zu geben und dort mindestens eine Minute zu behalten, bevor man runterschluckt.

 

 

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